Eine Gerätehütte selbst aufbauen
Welche Hürden zu überwinden sind
Der Aufbau einer Gerätehütte aus Blech ist mit vielen Hürden gepflastert, die es zu überwinden gilt, soll das Vorhaben gelingen. Da ein derartiges Gewerk teilweise sehr anspruchsvoll ist, sollten Gelegenheitshandwerker dieses Vorhaben nur mit einem erfahrenen Mithelfer angehen, da sonst das Scheitern nicht ausgeschlossen ist. Schließlich sind nicht zuletzt fehlerhafte oder viel zu klein gedruckte Zusammenbaupläne zu meistern, an denen technische Laien ohne sachkundige Hilfe nicht weiterkommen. Dieses Tutorial zeigt, was es alles zu beachten gibt.
Ob Rasenmäher, Wasserschlauch oder Schubkarrten – Garagen und Carports werden vielfach mit allerlei Dingen zugestellt, die für die Pflege des Gartens nötig sind. Wenn es die Größe des Gartens erlaubt, sollte für diesen Zweck eine Gerätehütte aufgestellt werden, in das Gartengeräte untergestellt werden können. Dadurch wird in der Garage wieder Platz für andere Dinge, wie etwa einen Anhänger oder die Lagerung der Winterreifen frei.
Bevor man sich an den Aufbau einer Gerätehütte machen kann, muss vorher unbedingt festgelegt werden, wo dieses stehen soll und auf welches Fundament es zu stellen ist, damit es sicher steht und bei einem Sturm nicht weggeweht wird.
Eine gute Lösung ist es beispielsweise, ein Punktfundament zu erstellen, auf dem sich ein Holzrahmen aufschrauben lässt, der wiederum dazu dient, dort den Grundrahmen des Gartenhauses zu befestigen. Dieses Fundament kann sehr einfach mittels sogenannter KG-Rohre erstellt werden. Dies sind robuste, meist orangefarbene Kunststoffrohre, die eigentlich für die unterirdische Abwasserentsorgung gedacht sind.
Mit einem passenden Erdbohrer können die nötigen Bohrungen für die KG-Rohre sehr einfach in das Erdreich gebohrt werden.
Damit dies klappt und die richtigen Bohrungsabstände eingehalten werden, sollte zuvor eine CAD-Zeichnung des Punktfundaments erstellt werden.
Nach dieser Zeichnung können anschließend mit dem Erdbohrer die entsprechenden Bohrungen für die KG-Rohre gebohrt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, die Bohrungen rechtwinklig zu einem bereits vorhandenen Randstein einzubringen und die Bohrung nur so tief auszuführen, dass die obere Stirnseite des KG-Rohrs mit dem Randstein „im Wasser“ ist.
Sind alle Bohrungen eingebracht, können die KG-Rohre einbetoniert und zugleich mit Beton gefüllt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass kein sogenannter „Blitzbeton“ verwendet wird, da dieser für diesen Zweck zu schnell aushärtet.
Die Größe des Schraubendrehers muss so bemessen sein, dass dieser in die Vertiefung der Schraube eintauchen kann.
Nun die Schrauben vorsichtig herausdrehen und darauf achten, dass diese nicht herunterfallen, denn diese sind so klein, dass sie am Boden wohl nicht mehr gefunden werden. Bei Bedarf kann eine Pinzette zu Hilfe genommen werden, um diese winzigen Schrauben besser packen zu können.
Eine besondere Hürde bei billigen Funk- und Quarzuhren ist, dass diese oft keine Vertiefung für die Batterie besitzen, wie sie hochpreisige Uhrenmodelle haben. Das würde den Batteriewechsel massiv vereinfachen, denn die überstehende Blattfeder verhindert bei dieser Konstruktion, dass eine neue Batterie durch einfaches Auflegen eine sichere Montageposition einnehmen kann.
Daher ist das Einlegen der neuen Batterie nur mit einem Trick möglich: Damit die neue Batterie, sicher zum Verschrauben fixiert werden kann, muss eine kleine Federzwinge verwendet werden. Diese muss so ausgerichtet werden, dass die Schrauben zur Befestigung des Deckels zugänglich bleiben, was eine zusätzliche Hürde darstellt.
Nach dem Verschrauben des Batteriekäfigs kann der Deckel auf die Uhr aufgelegt und eingepresst werden. Da es nahezu unmöglich ist, mit Muskelkraft die zum Schließen nötige Kraft aufzubringen, muss eine entsprechende Presse verwendet werden, die eigens für diesen Zweck gebaut sind.
Diese Pressen verfügen über unterschiedlich große Einsätze, die passend zur Uhrengröße ausgewählt werden müssen. Diese verhindern, dass beim Einpressvorgang die Uhr beschädigt wird.
Anmerkung:
Sollte die Bedienungsanleitung für die Uhr nicht mehr zur Hand sein, sollte unbedingt der Text zum Einstellen der Uhr nach dem Batteriewechsel notiert werden, der sich in diesem Fall auf der Innenseite des Deckels befindet.
Fazit:
Einen Batteriewechsel sollte nur vornehmen, wer über das dazu nötige Spezialwerkzeug verfügt und die nötige Zeit sowie Geduld mitbringt. In Uhren sind kleinste Schrauben und Teile verbaut, die entsprechende Sorgfalt bei der Handhabung voraussetzen. Wer sicher gehen will, dass seine Uhr beim Batteriewechsel nicht beschädigt wird, sollte diese besser bei einem Uhrmacher ersetzen lassen. Im Fall eines Neukaufs ist es zudem eine Überlegung wert, auf Uhren mit Solar oder Eco-Drive-Werk zu setzen, deren Akku viele Jahre ohne Tausch hält. Zudem ist es sicher nicht verkehrt, sich auch mit Automatikuhren zu beschäftigen, die zwar nicht über die Ganggenauigkeit von Quarzuhren verfügen, doch mit hoher Zuverlässigkeit punkten und zudem keine Batteriewechsel-Intervalle kennen.
Digitale Anzeige zwischen Datum und Sekunde umschalten:
Knopf B abwechselnd betätigen. Dadurch wird zwischen Datum (Tag links, Monat rechts) und Sekundenanzeige (Sekunde links, Funkturm-Symbol rechts) umgeschaltet.
Funksignal manuell suchen:
Knopf B ca. 5 Sekunden lang gedrückt halten, wodurch die Zeiger zur 12-Uhr-Position wandern. Die Uhr schaltet nun auf Signalsuche um. Das Funkturm-Symbol neben der Sekundenanzeige blinkt. Sobald ein Funksignal empfangen wird, werden Zeit und Datum angepasst und das Funkturm-Symbol neben der Sekundenanzeige dauerhaft angezeigt.
Zeitzone einstellen:
Knopf A ca. 3 Sekunden lang gedrückt halten. Die aktuelle Uhrzeit (z. B. „15“) wird rechts im LCD-Feld angezeigt.
Links steht die derzeit eingestellte Zeitzone (z. B. „1“), möglicherweise mit einem negativen Vorzeichen. Zur Korrektur kurz Knopf B drücken. Die Zeitzone geht um eine Stunde nach vorne. Die Zeiger bewegen sich zu der eingestellten Zeit und die Anzeige ändert sich sofort. Mit jedem kurzen Drücken von Knopf B rückt die Zeitzone um eine Stunde nach vorne.
Zum Beenden kurz Knopf A drücken oder länger als 15 Sekunden keinen Knopf drücken. Die Uhr schaltet um zur Normalzeitanzeige.